Schröpfen
Die Schröpfbehandlung ist Jahrtausende alt, älter als der Aderlass und die Blutegelbehandlung. Durch das Setzen von unter Vakuum stehenden Schröpfgläsern auf die Haut wird eine Saugwirkung auf das darunterliegende Gewebe ausgeübt, die zu einer vermehrten Blutfülle im Gewebe führt.
So wird durch Schröpfen Durchblutung und Stoffwechsel verbessert, Muskelverspannungen und Gelosen (Störungen der inneren Organe die sich in zugeordneten Hautzonen projizieren) beseitigt sowie Spasmen an inneren Organen gelöst. Der schmerzlindernde Effekt in der Reflexzone wird durch die Freisetzung von Endorphinen und den verstärkten Abbau von Entzündungsreaktionen verursacht. Zudem wird die Selbstregulation aktiviert.
Anwendungsgebiete
Durch die Behandlung können funktionelle Störungen und Erkrankungen unterschiedlicher Organsysteme positiv beeinflusst werden.
- Akute und chronische Entzündungen (Nebenhöhlenentzündung, Mandelentzündung)
- Erkrankungen der Atemwege (Asthma bronchiale, akute und chronische Bronchitis)
- Erkrankungen des Verdauungsapparates (Oberbauchbeschwerden, funktionelle Darmerkrankungen)
- Erkrankungen des Bewegungsapparates (Rückenschmerzen in Nacken-, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule, Osteoporoseschmerzen)
- Schwächezustände (chronische Müdigkeit)